Behandlungen der Haut
Ihre Haut ist - Ihr wichtigstes Schönheitskapital
- Ihr größtes Organ
- Ihnen dankbar, wenn Sie liebevoll mit ihr umgehen
- gereizt, wenn sie zuviel Stress erfährt
- ein Indikator, wie Sie sich fühlen
Die Haut
Die Haut steht immer mehr im Zentrum der Aufmerksamkeit - sowohl aus ästhetischem wie auch medizinischen Interesse. Wie kann man die Hautalterung herauszögern oder mindern und damit ein frisches Aussehen bewahren - und wie geht man mit Allergien, Ausschlägen oder Hautveränderungen bis zum Hautkrebs um?
Hautalterung
Die Medizin unterscheidet zwischen einer anlagebedingten, also genetisch bedingten Hautalterung und einer durch Umwelteinflüsse beeinflussten Hautalterung.
Unter Umwelteinflüssen versteht man schädliche Einwirkungen auf die Haut durch: zuviel Sonnenlicht mit ultravioletten Anteilen, Rauchen, Ozon, falsche Ernährung, Kosmetika, mit Schadstoffen belastete Kleidung ... insgesamt die steigende Umweltbelastung.
Noch niemand konnte bisher den Kampf gegen das Älterwerden gewinnen. Doch heute sind die Möglichkeiten bei der Bekämpfung der Hautalterung wesentlich effektiver und nachhaltiger, vor allem vielseitiger und wirkungsvoller.
Wer die Wahl hat, hat auch die Qual - was ist für mich die richtige und angepasste Pflege, was kann ich gegen erste Falten tuen, was hilft gegen einen erschlaffte Gesichtshaut. Ansprechpartner sind hier Dermatologen oder Plastische Chirurgen.
Genaue Hautanalysen durchzuführen und krankhafte Veränderungen der Haut zu erkennen und zu behandeln, ist eher eine Domäne der Dermatologie, während operativen Behandlungen sicher besser in der Hand des Plastischen Chirurgen sind.
Aufbau der Haut
3 Schichten
Die Haut besteht aus drei Schichten: der Oberhaut, der Lederhaut und der Unterhaut.
Oberhaut (Epidermis)
Als Epidermis (griech. epi über, darauf; derma Haut) bezeichnet man die Oberhaut bei Tieren und beim Menschen. Sie bildet als äußerste Hautschicht die eigentliche Schutzhülle gegenüber der Umwelt. Sie ist mehrschichtig und besteht zu 90 Prozent aus Keratinozyten, den eigentlichen Epidermiszellen, die durch so genannte Desmosomen zusammengehalten werden.
In den obersten Schichten besteht die Epidermis aus verhornten Plattenepithelzellen.Die Epidermis verleiht der Haut ihre Farbe. Der äusserste Teil besteht aus abgestorbenen Zellen, die die Haut undurchlässig machen. In der Tiefe dieser Schicht wachsen ständig Zellen nach, um die abgestorbenen zu ersetzen.
Lederhaut (Dermis)
Die Dermis ist entscheidet für die Jugendlichkeit der Haut. Sie besteht aus Zellen, die vollgesaugt sind mit Kollagen, Hyaluronsäure und Elastin. Die Dermis oder auch Corium (Lederhaut) ist eine Schicht der eigentlichen Haut (Cutis) der Wirbeltiere. Die Lederhaut dient der Verankerung und der Ernährung der gefäßfreien Epidermis. Der deutsche Name "Lederhaut" deutet bereits an, dass aus dieser Hautschicht durch Gerben Leder hergestellt werden kann.
Die Dermis enthält reißfeste Kollagenfasern und elastische Fasern. Darüber hinaus sind zahlreiche Blut- und Lymphgefäße in die Lederhaut eingeflochten. Die Hautdrüsen und Haarwurzeln liegen überwiegend innerhalb der Lederhaut und auch die meisten Sinnesrezeptoren der Haut befinden sich ebenfalls in dieser Schicht.
Die elastischen Fasern sind für die Geschmeidigkeit und Anpassungsfähigkeit der Haut verantwortlich. Im Alter lässt diese Elastizität stark nach. Außerdem bewirken die Spannung der Faserbündel, dass bei Verletzungen der Haut die Wundränder auseinander klaffen.
Unterhaut ( Subcutis)
Die tiefste Schicht der Haut, die Subcutis, ist ein fettreiches Gewebe, dessen Hauptaufgabe darin besteht, den Druck abzufedern. Diese Fettschicht kann mehrere Zentimeter dick werden. Je nach Körperregion und Geschlecht, kann die Fettmenge recht groß werden, was zu sog. kosmetischen "Problemzonen" Bauch, Gesäß, Hüften, Oberschenkel führen kann - so dass die Fettabsaugung zu den weltweit am häufigsten durchgeführten Schönheitsoperationen gehört.
Bei Männern wird Fett in größeren Mengen v. a. im Bauchbereich, bei Frauen v. a. um Gesäß und Hüften eingelagert. Die Masse und Form der Gesäßbacken wird beim Menschen vor allem von der Menge des subkutanen Fettes bestimmt, ebenso wird die Größe der weiblichen Brust im Wesentlichen durch die Menge des subkutanen Fettgewebes und nicht die Größe des Brustdrüsenkörpers bestimmt.

